Was für ein Erfolg vor einer riesen heimischen Kulisse! Mega.

Wir spielten erstmals mit Knut, auch aus taktischen Gründen. Damit konnte Dennis in der Mitte spielen, ebenso wie Timo Schyns unten. Und der Plan ging voll auf, natürlich auch begünstigt durch das Fehlen zweier Ligaspitzenspieler bei den Gästen.

Wir erinnerten uns ans erste Hinrundenspiel auswärts in Jülich. Jülich damals komplett, wir dafür nicht. Es setze eine 9:0 Packung. Selbst das zweite Spiel der Hinrunde verloren wir, um am Ende Tabellenzweiter zu werden.

Diesen „miserablen“ Start konnten wir vermeiden. Wir gewannen dahoam gegen die Jülicher, die sichtlich überrascht waren. Trotz eines 4:0 der Gäste im vorderen Paarkreuz spielten alle anderen vorweg Dennis, Timos Schyns und Claßen je ein 2:0. Lediglich David musste Stefan Krämer gratulieren. Mitte und unten zusammen damit ein 7:1 (!!!) gegen den absoluten Ligafavoriten. Dazu noch zwei Doppel im zusammenfassenden Ergebnis von 9:6.

ABER: Doppel Knut/Abels vergaben zwei Matchbälle. Und Schäng schnupperte zudem gar zweimal am Sieg. UND, unser Schlußdoppel um Schäng/Wirtz stand schon ungefährdet 2:0 in Front, ehe der Abpfiff kam.

Unsere wenn man das so nennen kann Schwäche des Tages waren die 5-Satz-Matche. Von 5 Spielen gingen vier an die Gäste.

Man könnte daher unterm Strich mit Fug und Recht behaupten, der Sieg hätte wenn dann nur noch höher ausfallen können. Einziges Chancenplus in Eventualität hatte Krämer gegen Abels. Doch Abels behielt mit 15:13 im Entscheidungssatz die Nase vorn.

Wir küren ja immer den nächsten Man of the Match nach jedem Spiel. Dieses mal war das in der Euphorie und völlig berechtigt KEIN Spieler, sondern unsere Fans. Unser siebter „Mann“. Ganz herzlichen Dank für die grandiose Unterstützung von um die 50 Anfeuernden!

Wir konnten damit ein Zeichen setzen, sind weiterhin Tabellenzweiter. Erster werden wir in dieser Gruppe um die Übermächtigen Jülicher niemals. Sie haben vier Zähler mehr auf dem Konto, gepaart mit einem massiv besseren Spielestand. Aber, diese zwei ungeplanten Punkte tun gut und gerade unser Verfolger um den punktgleichen Club aus Erkelenz muss erstmal gegen Jülich gewinnen.

Unser Ziel: Tabellenzweiter bleibt weiter im Fokus und wer weiß, wenn wir es schaffen kommt die Reli zum Aufstieg in die Landesliga. Dann könnten wir von einem Durchmarsch von der Bezirksklasse über die Bezirksliga in die Landesliga sprechen und eine riesen Party würde geschmissen. Und das mit so vielen Eigengewächsen. Wobei wir diese Party sowieso feiern werden.

Als nächster Gegner warten die Stolberger in zwei Wochen auf uns. Wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung. Ganz so schwach wie es die Tabelle sagt sind die Kupferstädter eben nicht. Vor allem in eigener Halle.