Mein Tagebuch: 11.Spietag gegen Lucherberg

Liebes Tagebuch,

jetzt, wo die Tage kürzer und die Nächte dunkler und länger werden, nähern wir uns dem Ende des Jahres. Am 31.12 ist jedes Jahr
ein Programm im TV Pflicht: Dinner for One! Auf die Fragen Ihres Butlers James antwortet Miss Sophie stets mit einer Seelenruhe:
„The same procedure as every year”………………………..
………..gestern nun traten wir zum letzten Hinrundenmeisterschaftsspiel gegen unsere sympathischen Gäste vom TTF Lucherberg an.
Ich bin fast sicher, das alle unsere Akteure ähnliches Dachten wie „The same procedure as every match“
Sonst bin ich mit einer unerschütterlichen Zuversicht ausgestattet, die zu Zeiten an Naivität grenzt, aber egal wie es im Spiel stand, ich habenie richtig an den Punktgewinn geglaubt. Zu oft haben wir alles gegeben um am Ende mit leeren Händen die Halle als guter Verlierer zu verlassen.

Unser Spiel gegen die Jungs aus Lucherberg stand von Anfang an unter einem guten Stern! Während wir den Ausfall unserer Nummer 6, Manni Schmitz, beklagten, mußten die Lucherberger auf Ihren Spitzenakteur Andreas Witt verzichten.
In den Doppeln konnten Pelzer/Geelhaar ebenso zählbares für den TTC verbuchen wie unser drittes Doppel, Bläsen/Bellartz. Lediglich mein Doppel mit Ralf Mund wurde verloren.

Im oberen Paarkreuz konnte Reimund seine Erfolgsserie fortsetzen und sein brachte sein Einzel gegen Hoven souverän nach Hause. Gegen den Spieler Schmetz versuchte Reimund viel, konnte allerdings nicht den richtigen Weg einschlagen und verlor verdient klar mit 3:0. Ralf Mund konnte in diesem Spiel leider nichts zählbares im oberen Paarkreuz für den TTC beisteuern. Wie immer kämpfte Ralf wie ein Löwe und unterlag leider sehr knapp den
beiden gegnerischen Akteuren. (Nicht nur das hier ein Punkt für Ralf drin gewesen wäre, da Ralf teilweise sehr stark spielte, Nein, Ralf hätte auch einen Sieg verdient gehabt!)

Das stärkste Paarkreuz stellte wohl gestern unsere Mitte. Sebastian und Eddie verbuchten mit 3:1 einen klaren Vorteil für uns! Eddie spielte ausgeglichen. War Eddie im ersten Spiel gegen Bergs noch klar unterlegen, ging er mit 3:0 als klarer Sieger gegen Richard Esser aus dem zweiten Einzel hervor. Spieler des Abends war wohl unser Küken Sebastian. Sebastian gewann gestern alles was es zu gewinnen gab. War sein erstes Spiel gegen Richard Esser nicht grade unter mentale Stärke zu verbuchen und wurde
am Ende glücklich im fünften Satz für Sebastian entschieden, spielte Sebastian gegen Bergs ein überragendes Spiel. Zu keiner Situation gab Sebastian die Initiative aus der Hand, und egal ob TopSpin oder Schuß, Sebastian zeigte sich in einem tollen Match mental stark und spielerisch überlegen. ( Dein bestes Spiel diese Saison! Genial!) cheers

Im unteren Paarkreuz war es ein Auf und Ab. Gelang mir im ersten Spiel noch ein klarer aber auch zeitweise glücklicher Sieg gegen Weinberger, mußte ich mich im zweiten Spiel gegen K.H. Esser im fünften Satz 11:9 geschlagen geben. Ärgerlich war hier sicherlich für mich das beim Stand von 9:9 bei eigenem Aufschlag zwei Netzbälle zur Niederlage führten. Nach meiner Niederlage konnte Lucherberg zum ersten male ausgleichen und auf 7:7 aufschließen.( Ich dachte nur: „The same procedure as every match“ Wir verlieren das Ding wieder 9:7!)
Nach dem Arno im ersten Spiel gut gespielt aber gegen Esser verloren hatte trat er nun zum Spiel gegen Weinberger an. Diesen hatte er nach eigener Aussage noch nie geschlagen! Aber unser Arno hat gekämpft und teilweise überragend gespielt und dieses so wichtige Spiel 3:1 gewonnen! (Geil Arno, Du bist der beste!) bounce

Somit konnten Ralf Mund und ich ein wenig entspannter ins Abschlussdoppel gehen. Bis gestern hatten wir vier Abschlußdoppel verloren und die Vorzeichen standen nach unserer Niederlage im ersten Doppel nicht wirklich auf Sieg für uns! Aber jedes Spiel muß zuerst gespielt werden. Von vorne herein dominierten wir das Spiel und Ralf wurde von Ball zu Ball sicherer. Wir spielten ein unglaublich starkes Doppel!
Liebes Tagebuch, bei 10:9 und Matchball für uns im vierten Satz habe ich mir fast in die Hose gemacht! Es war so spannend und die Anfeuerung so toll ( hier ein Dank fürs Anfeuern an Björn, Dieter und Rico). Ich hätte fast den Schläger verloren so nervös wurde ich! Zum Glück mußte ich nicht mehr ran. Nach einer tollen Angabenannahme von Ralf setzte Bergs den Ball neben die Platte!

GEWONNEN!!!!!!!!! affraid bounce affraid bounce

Nicht nur das Doppel, nein, das Spiel! Ein tolles Gefühl und, sorry an Lucherberg, völlig verdient!

Liebes Tagebuch, das war ein toller Abend an dem wir endlich auch mal wieder gewonnen haben!
Da ich meist hier so aufhöre wie ich begonnen habe, möchte ich noch einmal auf das Dinner for One zurückkommen.
Die letzten Worte in diesem Fernsehsketch sind die vom Butler James: “Well, I’ll do my very best” („Gut, ich werde mein Bestes geben“)
Und Ja, liebes Tagebuch, das haben wir gemacht………………………..

Schade nur das unser Kapitän Manni nicht dabei war! Das Spiel wäre was für Ihn gewesen!
Da bin ich sicher.

Für heute schließe ich mein Tagebuch und sende allen Anhängern des TTC und vor allem den Lesern meiner
Zeilen sportliche Grüße

Marco

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